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	<title>wiki.stocherkahn-verleih.de - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.stocherkahn-verleih.de/index.php?title=Anlegen&amp;diff=40</id>
		<title>Anlegen</title>
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		<updated>2021-07-14T11:25:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;141.70.0.186: /* Wie anlegen? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Wo anlegen? ==&lt;br /&gt;
Jeder Stocherkahn hat seine ihm zugewiesene Anlegestelle, dort muss der Kahn spätestens ab 23 Uhr abgebaut und angeschlossen liegen.&lt;br /&gt;
Wo genau ihr an der Anlegestelle liegt ist nicht festgelegt. Man legt dort an wo Platz ist.&lt;br /&gt;
Platz ist dort wo am Ufer ein Ring zum Anschließen frei ist und wo ihr nicht neben einem aufgebauten Kahn einparken müsst. (Wenn man mit einem aufgebauten Kahn neben einen anderen aufgebauten Kahn fährt, stoßen die Rückenlehnen aneinander und fallen um. Das macht dem Anderen Arbeit, kann zu Schäden an den Brettern und schlimmstenfalls zu Verletzungen der Fahrgäste führen.&lt;br /&gt;
Idealerweise sollte pro Anbindering ein Kahn (maximal zwei) angebunden werden. Da es an fast allen Anlegestellen beliebtere und unbeliebtere Plätze gibt, kommt es oft dazu, dass an einer Stelle Ringe frei bleiben, und an anderer Stelle vier oder fünf Kähne am gleichen Ring liegen. Die ungleiche Verteilung führt zu Schwierigkeiten beim Einparken und kann bei Hochwasser ungünstige Druckverhältnisse aufbauen. In heftiger Strömung sind schon Anbinderinge kaputt gegangen, wenn sie zu viel Last halten mussten!&lt;br /&gt;
== Wie anlegen? ==&lt;br /&gt;
Beim Anlegen ist - wie beim Parken mit dem PKW - nicht nur der eigene Vorteil, sondern auch das Sozialverhalten von Bedeutung. &lt;br /&gt;
* Wer sein Seil quer über drei Andere zum weit entfernten Ring zieht, behindert den Bewegungsspielraum der Anderen.&lt;br /&gt;
* Wer sich an einem Ring festmacht, an dem schon mehrere Kähne liegen, bringt möglicherwiese eine zu hohe Belastung auf den Ring&lt;br /&gt;
* Wer mehrere Anbinderinge benutzt, blockiert den Platz für Andere&lt;br /&gt;
* Speziell am Hölderlinturm sind die Treppen freizuhalten. An der steilen Anlegestelle können Ältere oder eingeschränkte Menschen nur über die Treppe einsteigen. Wer dort anlegt hindert Andere am Einsteigen&lt;br /&gt;
* Nach einem angelegten Kahn sollte man regelmäßig schauen. Wer über Tage, oder sogar Wochen nicht kontrollieren kommt, ob der Kahn noch gut angebunden ist, niemanden behindert, mit Wasser vollgelaufen ist etc. verhält sich schlichtweg verantwortungslos&lt;br /&gt;
* Die Anlegestelle ist kein Lagerplatz für Material. Wer überzählige Sitzbretter, Stocherstangen oder Seile während der Fahrt am Anleger lässt, oder ausgemusterte Gegenstände dort leigen lässt, behindert Andere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seile ==&lt;br /&gt;
Die [[Benutzungsordnung für Stocherkahnanlegeplätze]] gibt vor:&lt;br /&gt;
&amp;quot;''§6(3) Die Stocherkähne sind am Liegeplatz mit einem Stahlseil oder einer Kette, die mit einer lärmdämpfenden Kunststoffummantelung versehen sein müssen, zu sichern. Um den Platz an den Anlegestellen optimal nutzen zu können und die Kähne durch den unterschiedlichen Wasserstand, insbesondere bei Hochwasser, zu schützen, muss das Stahlseil bzw. Kette'' '''so lang sein, dass sich der Bug zwei bis drei Meter vom Anbindering entfernen und der Kahn frei treibend schwimmen kann'''.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Erfahrung empfiehlt eine Kombination aus Stahlseil (zum Diebstahlschutz) und Stoffseil (zum Schutz vor Strömung).&lt;br /&gt;
=== Stahlseile ===&lt;br /&gt;
Das am Häufigsten verwendete Stahlseil ist [https://www.eckla.de/diebstahlsicherung-fuer-surfboards-von-eckla.html blau und von Eckla]. Nach Anfrage beim Hersteller sind „unsere Seile nur Sicherung gegen Diebstahl gedacht“, trotzdem glauben einige Kahnfahrer, damit den Kahn bei Hochwasser sicher anlegen zu können.&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit hat sich dies als Fehler erwiesen, da das Seil zwar hält, aber sich die Presshülsen/ Kauschen bei hohem Zug öffnen.&lt;br /&gt;
Vorhängeschlösser sind ebenfalls Diebstahlschutz und ungeeignet um den Kahn bei Hochwasser zu halten.&lt;br /&gt;
Um ein Vorhängeschloss ohne Schlüssel zu öffnen empfiehlt [https://www.youtube.com/watch?v=1jJP0CcuJyE&amp;amp;t=17s youtube] einem, genau so Kraft auf das Schloss auszuüben wie einige ihr Schloss zur „Sicherung“ verwenden.&lt;br /&gt;
=== Stoffseile ===&lt;br /&gt;
Bei Hochwasser schützt ein Stoffseil (aus dem Baumarkt) den Kahn vor dem Losreißen. Für zwei bis drei Euro pro Meter bekommt ihr Seile mit einer Bruchlast von über zwei Tonnen.&lt;br /&gt;
=== Länge der Seile ===&lt;br /&gt;
Die von der Stadt vorgegebenen 2-3 Meter sollten grundsätzlich eingehalten werden. Je nach Anlegestelle sind die Anbinderinge  unterschiedlich weit vom Ufer entfernt, weshalb z.B. am Hölderlinturm eher 3 Meter zu empfehlen sind, am Casino dagegen eher 2.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;beste&amp;quot; Länge des Seils wird unter Kahnfahrern viel diskutiert, daher soll an dieser Stelle darauf eingegangen werden, wie die Stadt zu ihrer Vorgabe kommt:&lt;br /&gt;
* Der Kahn muss von der Anlegestelle aus noch gut erreichbar sein, z.B. zum Schöpfen&lt;br /&gt;
* Der Kahn muss sich an der Anlegestelle frei bewegen können, damit Andere noch einparken können und um Veränderungen in der Höhe des Wasserstands ausgleichen zu können.&lt;br /&gt;
* Wenn alle Kähne relativ gleich lang angebunden sind, verteilt sich der Strömungsdruck am Besten. Ein großer Teil der Sicherheit am Anleger kann erreicht werden, wenn die Kähne sich als Verbund bewegen &lt;br /&gt;
==== zu kurzes Seil ====&lt;br /&gt;
Den Kahn sehr kurz ohne Spiel, quasi direkt an die Anlegestelle zu binden ist immer falsch. Wer seinen Kahn so fest bindet, hindert Andere am Einparken. Wenn der Wasserstand steigt, kann der Kahn sich nicht mitbewegen und wird schlimmstenfalls mit dem Heck nach oben gedrückt. &lt;br /&gt;
==== Zu langes Seil ====&lt;br /&gt;
Der Glaube, das sehr langes Anbinden einen Schutz bei Hochwasser darstellt, hält sich hartnäckig. Es gibt allerdings diverse Probleme, die durch zu langes Anbinden entstehen können:&lt;br /&gt;
* je länger ein Seil ist, desto höher wird das Risiko, dass der Kahn &amp;quot;überparkt&amp;quot; wird, und der Kahn letztendlich kaum noch Bewegungsspielraum hat, weil das Seil von anderen Kähnen ans Ufer gedrückt wird&lt;br /&gt;
* Bei extrem langen Seilen kann es sogar vorkommen, dass der Kahn genügend Platz findet, sich zu drehen und quasi rückwärts einparkt, wobei jeglicher Bewegungsspielraum verloren geht&lt;br /&gt;
* Wer sehr lang anbindet, kommt bei Hochwasser und Regen schlecht an den Kahn, um ihn zu schöpfen&lt;br /&gt;
* Alle Kähne werden bei Strömung Richtung Ufer gedrückt. Wer besonders lang angebunden &amp;quot;in der zweiten Reihe&amp;quot; liegt, schiebt die anderen Kähne aufs Ufer&lt;br /&gt;
*Die Strömung ist in der Mitte des Flusses stärker, dort ist auch mehr Treibholz unterwegs. Der lang angebundene Kahn ist der stärkeren Strömung mehr ausgesetzt und hat weniger Schutz durch Kähne, die links und rechts von ihm liegen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>141.70.0.186</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.stocherkahn-verleih.de/index.php?title=Anlegen&amp;diff=39</id>
		<title>Anlegen</title>
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		<updated>2021-07-14T11:22:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;141.70.0.186: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Wo anlegen? ==&lt;br /&gt;
Jeder Stocherkahn hat seine ihm zugewiesene Anlegestelle, dort muss der Kahn spätestens ab 23 Uhr abgebaut und angeschlossen liegen.&lt;br /&gt;
Wo genau ihr an der Anlegestelle liegt ist nicht festgelegt. Man legt dort an wo Platz ist.&lt;br /&gt;
Platz ist dort wo am Ufer ein Ring zum Anschließen frei ist und wo ihr nicht neben einem aufgebauten Kahn einparken müsst. (Wenn man mit einem aufgebauten Kahn neben einen anderen aufgebauten Kahn fährt, stoßen die Rückenlehnen aneinander und fallen um. Das macht dem Anderen Arbeit, kann zu Schäden an den Brettern und schlimmstenfalls zu Verletzungen der Fahrgäste führen.&lt;br /&gt;
Idealerweise sollte pro Anbindering ein Kahn (maximal zwei) angebunden werden. Da es an fast allen Anlegestellen beliebtere und unbeliebtere Plätze gibt, kommt es oft dazu, dass an einer Stelle Ringe frei bleiben, und an anderer Stelle vier oder fünf Kähne am gleichen Ring liegen. Die ungleiche Verteilung führt zu Schwierigkeiten beim Einparken und kann bei Hochwasser ungünstige Druckverhältnisse aufbauen. In heftiger Strömung sind schon Anbinderinge kaputt gegangen, wenn sie zu viel Last halten mussten!&lt;br /&gt;
== Wie anlegen? ==&lt;br /&gt;
Beim Anlegen ist - wie beim Parken mit dem PKW - nicht nur der eigene Vorteil, sondern auch das Sozialverhalten von Bedeutung. &lt;br /&gt;
* Wer sein Seil quer über drei Andere zum weit entfernten Ring zieht, behindert den Bewegungsspielraum der Anderen.&lt;br /&gt;
* Wer sich an einem Ring festmacht, an dem schon mehrere Kähne liegen, bringt möglicherwiese eine zu hohe Belastung auf den Ring&lt;br /&gt;
* Wer mehrere Anbinderinge benutzt, blockiert den Platz für Andere&lt;br /&gt;
* Speziell am Hölderlinturm sind die Treppen freizuhalten. An der steilen Anlegestelle können Ältere oder eingeschränkte Menschen nur über die Treppe einsteigen. Wer dort anlegt hindert Andere am Einsteigen&lt;br /&gt;
* Nach einem angelegten Kahn sollte man regelmäßig schauen. Wer über Tage, oder sogar Wochen nicht kontrollieren kommt, ob der Kahn noch gut angebunden ist, niemanden behindert, mit Wasser vollgelaufen ist etc. verhält sich schlichtweg verantwortungslos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seile ==&lt;br /&gt;
Die [[Benutzungsordnung für Stocherkahnanlegeplätze]] gibt vor:&lt;br /&gt;
&amp;quot;''§6(3) Die Stocherkähne sind am Liegeplatz mit einem Stahlseil oder einer Kette, die mit einer lärmdämpfenden Kunststoffummantelung versehen sein müssen, zu sichern. Um den Platz an den Anlegestellen optimal nutzen zu können und die Kähne durch den unterschiedlichen Wasserstand, insbesondere bei Hochwasser, zu schützen, muss das Stahlseil bzw. Kette'' '''so lang sein, dass sich der Bug zwei bis drei Meter vom Anbindering entfernen und der Kahn frei treibend schwimmen kann'''.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Erfahrung empfiehlt eine Kombination aus Stahlseil (zum Diebstahlschutz) und Stoffseil (zum Schutz vor Strömung).&lt;br /&gt;
=== Stahlseile ===&lt;br /&gt;
Das am Häufigsten verwendete Stahlseil ist [https://www.eckla.de/diebstahlsicherung-fuer-surfboards-von-eckla.html blau und von Eckla]. Nach Anfrage beim Hersteller sind „unsere Seile nur Sicherung gegen Diebstahl gedacht“, trotzdem glauben einige Kahnfahrer, damit den Kahn bei Hochwasser sicher anlegen zu können.&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit hat sich dies als Fehler erwiesen, da das Seil zwar hält, aber sich die Presshülsen/ Kauschen bei hohem Zug öffnen.&lt;br /&gt;
Vorhängeschlösser sind ebenfalls Diebstahlschutz und ungeeignet um den Kahn bei Hochwasser zu halten.&lt;br /&gt;
Um ein Vorhängeschloss ohne Schlüssel zu öffnen empfiehlt [https://www.youtube.com/watch?v=1jJP0CcuJyE&amp;amp;t=17s youtube] einem, genau so Kraft auf das Schloss auszuüben wie einige ihr Schloss zur „Sicherung“ verwenden.&lt;br /&gt;
=== Stoffseile ===&lt;br /&gt;
Bei Hochwasser schützt ein Stoffseil (aus dem Baumarkt) den Kahn vor dem Losreißen. Für zwei bis drei Euro pro Meter bekommt ihr Seile mit einer Bruchlast von über zwei Tonnen.&lt;br /&gt;
=== Länge der Seile ===&lt;br /&gt;
Die von der Stadt vorgegebenen 2-3 Meter sollten grundsätzlich eingehalten werden. Je nach Anlegestelle sind die Anbinderinge  unterschiedlich weit vom Ufer entfernt, weshalb z.B. am Hölderlinturm eher 3 Meter zu empfehlen sind, am Casino dagegen eher 2.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;beste&amp;quot; Länge des Seils wird unter Kahnfahrern viel diskutiert, daher soll an dieser Stelle darauf eingegangen werden, wie die Stadt zu ihrer Vorgabe kommt:&lt;br /&gt;
* Der Kahn muss von der Anlegestelle aus noch gut erreichbar sein, z.B. zum Schöpfen&lt;br /&gt;
* Der Kahn muss sich an der Anlegestelle frei bewegen können, damit Andere noch einparken können und um Veränderungen in der Höhe des Wasserstands ausgleichen zu können.&lt;br /&gt;
* Wenn alle Kähne relativ gleich lang angebunden sind, verteilt sich der Strömungsdruck am Besten. Ein großer Teil der Sicherheit am Anleger kann erreicht werden, wenn die Kähne sich als Verbund bewegen &lt;br /&gt;
==== zu kurzes Seil ====&lt;br /&gt;
Den Kahn sehr kurz ohne Spiel, quasi direkt an die Anlegestelle zu binden ist immer falsch. Wer seinen Kahn so fest bindet, hindert Andere am Einparken. Wenn der Wasserstand steigt, kann der Kahn sich nicht mitbewegen und wird schlimmstenfalls mit dem Heck nach oben gedrückt. &lt;br /&gt;
==== Zu langes Seil ====&lt;br /&gt;
Der Glaube, das sehr langes Anbinden einen Schutz bei Hochwasser darstellt, hält sich hartnäckig. Es gibt allerdings diverse Probleme, die durch zu langes Anbinden entstehen können:&lt;br /&gt;
* je länger ein Seil ist, desto höher wird das Risiko, dass der Kahn &amp;quot;überparkt&amp;quot; wird, und der Kahn letztendlich kaum noch Bewegungsspielraum hat, weil das Seil von anderen Kähnen ans Ufer gedrückt wird&lt;br /&gt;
* Bei extrem langen Seilen kann es sogar vorkommen, dass der Kahn genügend Platz findet, sich zu drehen und quasi rückwärts einparkt, wobei jeglicher Bewegungsspielraum verloren geht&lt;br /&gt;
* Wer sehr lang anbindet, kommt bei Hochwasser und Regen schlecht an den Kahn, um ihn zu schöpfen&lt;br /&gt;
* Alle Kähne werden bei Strömung Richtung Ufer gedrückt. Wer besonders lang angebunden &amp;quot;in der zweiten Reihe&amp;quot; liegt, schiebt die anderen Kähne aufs Ufer&lt;br /&gt;
*Die Strömung ist in der Mitte des Flusses stärker, dort ist auch mehr Treibholz unterwegs. Der lang angebundene Kahn ist der stärkeren Strömung mehr ausgesetzt und hat weniger Schutz durch Kähne, die links und rechts von ihm liegen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>141.70.0.186</name></author>
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		<updated>2021-07-14T11:20:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;141.70.0.186: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Wo anlegen? ==&lt;br /&gt;
Jeder Stocherkahn hat seine ihm zugewiesene Anlegestelle, dort muss der Kahn spätestens ab 23 Uhr abgebaut und angeschlossen liegen.&lt;br /&gt;
Wo genau ihr an der Anlegestelle liegt ist nicht festgelegt. Man legt dort an wo Platz ist.&lt;br /&gt;
Platz ist dort wo am Ufer ein Ring zum Anschließen frei ist und wo ihr nicht neben einem aufgebauten Kahn einparken müsst. (Wenn man mit einem aufgebauten Kahn neben einen anderen aufgebauten Kahn fährt, stoßen die Rückenlehnen aneinander und fallen um. Das macht dem Anderen Arbeit, kann zu Schäden an den Brettern und schlimmstenfalls zu Verletzungen der Fahrgäste führen)&lt;br /&gt;
Idealerweise sollte pro Anbindering ein Kahn (maximal zwei) angebunden werden. Da es an fast allen Anlegestellen beliebtere und unbeliebtere Plätze gibt, kommt es oft dazu, dass an einer Stelle Ringe frei bleiben, und an anderer Stelle vier oder fünf Kähne am gleichen Ring liegen. Die ungleiche Verteilung führt zu Schwierigkeiten beim Einparken und kann bei Hochwasser ungünstige Druckverhältnisse aufbauen. In heftiger Strömung sind schon Anbinderinge kaputt gegangen, wenn sie zu viel Last halten mussten!&lt;br /&gt;
== Wie anlegen? ==&lt;br /&gt;
Beim Anlegen ist - wie beim Parken mit dem PKW - nicht nur der eigene Vorteil, sondern auch das Sozialverhalten von Bedeutung. &lt;br /&gt;
* Wer sein Seil quer über drei Andere zum weit entfernten Ring zieht, behindert den Bewegungsspielraum der Anderen.&lt;br /&gt;
* Wer sich an einem Ring festmacht, an dem schon mehrere Kähne liegen, bringt möglicherwiese eine zu hohe Belastung auf den Ring&lt;br /&gt;
* Wer mehrere Anbinderinge benutzt, blockiert den Platz für Andere&lt;br /&gt;
* Speziell am Hölderlinturm sind die Treppen freizuhalten. An der steilen Anlegestelle können Ältere oder eingeschränkte Menschen nur über die Treppe einsteigen. Wer dort anlegt hindert Andere am Einsteigen&lt;br /&gt;
* Nach einem angelegten Kahn sollte man regelmäßig schauen. Wer über Tage, oder sogar Wochen nicht kontrollieren kommt, ob der Kahn noch gut angebunden ist, niemanden behindert, mit Wasser vollgelaufen ist etc. verhält sich schlichtweg verantwortungslos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seile ==&lt;br /&gt;
Die [[Benutzungsordnung für Stocherkahnanlegeplätze]] gibt vor:&lt;br /&gt;
&amp;quot;''§6(3) Die Stocherkähne sind am Liegeplatz mit einem Stahlseil oder einer Kette, die mit einer lärmdämpfenden Kunststoffummantelung versehen sein müssen, zu sichern. Um den Platz an den Anlegestellen optimal nutzen zu können und die Kähne durch den unterschiedlichen Wasserstand, insbesondere bei Hochwasser, zu schützen, muss das Stahlseil bzw. Kette'' '''so lang sein, dass sich der Bug zwei bis drei Meter vom Anbindering entfernen und der Kahn frei treibend schwimmen kann'''.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Erfahrung empfiehlt eine Kombination aus Stahlseil (zum Diebstahlschutz) und Stoffseil (zum Schutz vor Strömung).&lt;br /&gt;
=== Stahlseile ===&lt;br /&gt;
Das am Häufigsten verwendete Stahlseil ist [https://www.eckla.de/diebstahlsicherung-fuer-surfboards-von-eckla.html blau und von Eckla]. Nach Anfrage beim Hersteller sind „unsere Seile nur Sicherung gegen Diebstahl gedacht“, trotzdem glauben einige Kahnfahrer, damit den Kahn bei Hochwasser sicher anlegen zu können.&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit hat sich dies als Fehler erwiesen, da das Seil zwar hält, aber sich die Presshülsen/ Kauschen bei hohem Zug öffnen.&lt;br /&gt;
Vorhängeschlösser sind ebenfalls Diebstahlschutz und ungeeignet um den Kahn bei Hochwasser zu halten.&lt;br /&gt;
Um ein Vorhängeschloss ohne Schlüssel zu öffnen empfiehlt [https://www.youtube.com/watch?v=1jJP0CcuJyE&amp;amp;t=17s youtube] einem, genau so Kraft auf das Schloss auszuüben wie einige ihr Schloss zur „Sicherung“ verwenden.&lt;br /&gt;
=== Stoffseile ===&lt;br /&gt;
Bei Hochwasser schützt ein Stoffseil (aus dem Baumarkt) den Kahn vor dem Losreißen. Für zwei bis drei Euro pro Meter bekommt ihr Seile mit einer Bruchlast von über zwei Tonnen.&lt;br /&gt;
=== Länge der Seile ===&lt;br /&gt;
Die von der Stadt vorgegebenen 2-3 Meter sollten grundsätzlich eingehalten werden. Je nach Anlegestelle sind die Anbinderinge  unterschiedlich weit vom Ufer entfernt, weshalb z.B. am Hölderlinturm eher 3 Meter zu empfehlen sind, am Casino dagegen eher 2.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;beste&amp;quot; Länge des Seils wird unter Kahnfahrern viel diskutiert, daher soll an dieser Stelle darauf eingegangen werden, wie die Stadt zu ihrer Vorgabe kommt:&lt;br /&gt;
* Der Kahn muss von der Anlegestelle aus noch gut erreichbar sein, z.B. zum Schöpfen&lt;br /&gt;
* Der Kahn muss sich an der Anlegestelle frei bewegen können, damit Andere noch einparken können und um Veränderungen in der Höhe des Wasserstands ausgleichen zu können.&lt;br /&gt;
* Wenn alle Kähne relativ gleich lang angebunden sind, verteilt sich der Strömungsdruck am Besten. Ein großer Teil der Sicherheit am Anleger kann erreicht werden, wenn die Kähne sich als Verbund bewegen &lt;br /&gt;
==== zu kurzes Seil ====&lt;br /&gt;
Den Kahn sehr kurz ohne Spiel, quasi direkt an die Anlegestelle zu binden ist immer falsch. Wer seinen Kahn so fest bindet, hindert Andere am Einparken. Wenn der Wasserstand steigt, kann der Kahn sich nicht mitbewegen und wird schlimmstenfalls mit dem Heck nach oben gedrückt. &lt;br /&gt;
==== Zu langes Seil ====&lt;br /&gt;
Der Glaube, das sehr langes Anbinden einen Schutz bei Hochwasser darstellt, hält sich hartnäckig. Es gibt allerdings diverse Probleme, die durch zu langes Anbinden entstehen können:&lt;br /&gt;
* je länger ein Seil ist, desto höher wird das Risiko, dass der Kahn &amp;quot;überparkt&amp;quot; wird, und der Kahn letztendlich kaum noch Bewegungsspielraum hat, weil das Seil von anderen Kähnen ans Ufer gedrückt wird&lt;br /&gt;
* Bei extrem langen Seilen kann es sogar vorkommen, dass der Kahn genügend Platz findet, sich zu drehen und quasi rückwärts einparkt, wobei jeglicher Bewegungsspielraum verloren geht&lt;br /&gt;
* Wer sehr lang anbindet, kommt bei Hochwasser und Regen schlecht an den Kahn, um ihn zu schöpfen&lt;br /&gt;
* Alle Kähne werden bei Strömung Richtung Ufer gedrückt. Wer besonders lang angebunden &amp;quot;in der zweiten Reihe&amp;quot; liegt, schiebt die anderen Kähne aufs Ufer&lt;br /&gt;
*Die Strömung ist in der Mitte des Flusses stärker, dort ist auch mehr Treibholz unterwegs. Der lang angebundene Kahn ist der stärkeren Strömung mehr ausgesetzt und hat weniger Schutz durch Kähne, die links und rechts von ihm liegen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>141.70.0.186</name></author>
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		<title>Anlegen</title>
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		<updated>2021-07-14T11:19:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;141.70.0.186: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Wo anlegen? ==&lt;br /&gt;
Jeder Stocherkahn hat seine ihm zugewiesene Anlegestelle, dort muss der Kahn spätestens ab 23 Uhr abgebaut und angeschlossen liegen.&lt;br /&gt;
Wo genau ihr an der Anlegestelle liegt ist nicht festgelegt. Man legt dort an wo Platz ist.&lt;br /&gt;
Platz ist dort wo am Ufer ein Ring zum Anschließen frei ist und wo ihr nicht neben einem aufgebauten Kahn einparken müsst. (Wenn man mit einem aufgebauten Kahn neben einen anderen aufgebauten Kahn fährt, stoßen die Rückenlehnen aneinander und fallen um. Das macht dem Anderen Arbeit, kann zu Schäden an den Brettern und schlimmstenfalls zu Verletzungen der Fahrgäste führen)&lt;br /&gt;
Idealerweise sollte pro Anbindering ein Kahn (maximal zwei) angebunden werden. Da es an fast allen Anlegestellen beliebtere und unbeliebtere Plätze gibt, kommt es oft dazu, dass an einer Stelle Ringe frei bleiben, und an anderer Stelle vier oder fünf Kähne am gleichen Ring liegen. Die ungleiche Verteilung führt zu Schwierigkeiten beim Einparken und kann bei Hochwasser ungünstige Druckverhältnisse aufbauen. In heftiger Strömung sind schon Anbinderinge kaputt gegangen, wenn sie zu viel Last halten mussten!&lt;br /&gt;
== Wie anlegen? ==&lt;br /&gt;
Beim Anlegen ist - wie beim Parken mit dem PKW - nicht nur der eigene Vorteil, sondern auch das Sozialverhalten von Bedeutung. &lt;br /&gt;
* Wer sein Seil quer über drei Andere zum weit entfernten Ring zieht, behindert den Bewegungsspielraum der Anderen.&lt;br /&gt;
* Wer sich an einem Ring festmacht, an dem schon mehrere Kähne liegen, bringt möglicherwiese eine zu hohe Belastung auf den Ring&lt;br /&gt;
* Wer mehrere Anbinderinge benutzt, blockiert den Paltz für Andere&lt;br /&gt;
* Speziell am Hölderlinturm sind die Treppen freizuhalten. An der steilen Anlegestelle können Ältere oder eingeschränkte Menschen nur über die Treppe einsteigen. Wer dort anlegt hindert Andere am Einsteigen&lt;br /&gt;
* Nach einem angelegten Kahn sollte man regelmäßig schauen. Wer über Tage, oder sogar Wochen nicht kontrollieren kommt, ob der Kahn noch gut angebunden ist, niemanden behindert, mit Wasser vollgelaufen ist etc. verhält sich schlichtweg verantwortungslos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seile ==&lt;br /&gt;
Die [[Benutzungsordnung für Stocherkahnanlegeplätze]] gibt vor:&lt;br /&gt;
&amp;quot;''§6(3) Die Stocherkähne sind am Liegeplatz mit einem Stahlseil oder einer Kette, die mit einer lärmdämpfenden Kunststoffummantelung versehen sein müssen, zu sichern. Um den Platz an den Anlegestellen optimal nutzen zu können und die Kähne durch den unterschiedlichen Wasserstand, insbesondere bei Hochwasser, zu schützen, muss das Stahlseil bzw. Kette'' '''so lang sein, dass sich der Bug zwei bis drei Meter vom Anbindering entfernen und der Kahn frei treibend schwimmen kann'''.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Erfahrung empfiehlt eine Kombination aus Stahlseil (zum Diebstahlschutz) und Stoffseil (zum Schutz vor Strömung).&lt;br /&gt;
=== Stahlseile ===&lt;br /&gt;
Das am Häufigsten verwendete Stahlseil ist [https://www.eckla.de/diebstahlsicherung-fuer-surfboards-von-eckla.html blau und von Eckla]. Nach Anfrage beim Hersteller sind „unsere Seile nur Sicherung gegen Diebstahl gedacht“, trotzdem glauben einige Kahnfahrer, damit den Kahn bei Hochwasser sicher anlegen zu können.&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit hat sich dies als Fehler erwiesen, da das Seil zwar hält, aber sich die Presshülsen/ Kauschen bei hohem Zug öffnen.&lt;br /&gt;
Vorhängeschlösser sind ebenfalls Diebstahlschutz und ungeeignet um den Kahn bei Hochwasser zu halten.&lt;br /&gt;
Um ein Vorhängeschloss ohne Schlüssel zu öffnen empfiehlt [https://www.youtube.com/watch?v=1jJP0CcuJyE&amp;amp;t=17s youtube] einem, genau so Kraft auf das Schloss auszuüben wie einige ihr Schloss zur „Sicherung“ verwenden.&lt;br /&gt;
=== Stoffseile ===&lt;br /&gt;
Bei Hochwasser schützt ein Stoffseil (aus dem Baumarkt) den Kahn vor dem Losreißen. Für zwei bis drei Euro pro Meter bekommt ihr Seile mit einer Bruchlast von über zwei Tonnen.&lt;br /&gt;
=== Länge der Seile ===&lt;br /&gt;
Die von der Stadt vorgegebenen 2-3 Meter sollten grundsätzlich eingehalten werden. Je nach Anlegestelle sind die Anbinderinge  unterschiedlich weit vom Ufer entfernt, weshalb z.B. am Hölderlinturm eher 3 Meter zu empfehlen sind, am Casino dagegen eher 2.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;beste&amp;quot; Länge des Seils wird unter Kahnfahrern viel diskutiert, daher soll an dieser Stelle darauf eingegangen werden, wie die Stadt zu ihrer Vorgabe kommt:&lt;br /&gt;
* Der Kahn muss von der Anlegestelle aus noch gut erreichbar sein, z.B. zum Schöpfen&lt;br /&gt;
* Der Kahn muss sich an der Anlegestelle frei bewegen können, damit Andere noch einparken können und um Veränderungen in der Höhe des Wasserstands ausgleichen zu können.&lt;br /&gt;
* Wenn alle Kähne relativ gleich lang angebunden sind, verteilt sich der Strömungsdruck am Besten. Ein großer Teil der Sicherheit am Anleger kann erreicht werden, wenn die Kähne sich als Verbund bewegen &lt;br /&gt;
==== zu kurzes Seil ====&lt;br /&gt;
Den Kahn sehr kurz ohne Spiel, quasi direkt an die Anlegestelle zu binden ist immer falsch. Wer seinen Kahn so fest bindet, hindert Andere am Einparken. Wenn der Wasserstand steigt, kann der Kahn sich nicht mitbewegen und wird schlimmstenfalls mit dem Heck nach oben gedrückt. &lt;br /&gt;
==== Zu langes Seil ====&lt;br /&gt;
Der Glaube, das sehr langes Anbinden einen Schutz bei Hochwasser darstellt, hält sich hartnäckig. Es gibt allerdings diverse Probleme, die durch zu langes Anbinden entstehen können:&lt;br /&gt;
* je länger ein Seil ist, desto höher wird das Risiko, dass der Kahn &amp;quot;überparkt&amp;quot; wird, und der Kahn letztendlich kaum noch Bewegungsspielraum hat, weil das Seil von anderen Kähnen ans Ufer gedrückt wird&lt;br /&gt;
* Bei extrem langen Seilen kann es sogar vorkommen, dass der Kahn genügend Platz findet, sich zu drehen und quasi rückwärts einparkt, wobei jeglicher Bewegungsspielraum verloren geht&lt;br /&gt;
* Wer sehr lang anbindet, kommt bei Hochwasser und Regen schlecht an den Kahn, um ihn zu schöpfen&lt;br /&gt;
* Alle Kähne werden bei Strömung Richtung Ufer gedrückt. Wer besonders lang angebunden &amp;quot;in der zweiten Reihe&amp;quot; liegt, schiebt die anderen Kähne aufs Ufer&lt;br /&gt;
*Die Strömung ist in der Mitte des Flusses stärker, dort ist auch mehr Treibholz unterwegs. Der lang angebundene Kahn ist der stärkeren Strömung mehr ausgesetzt und hat weniger Schutz durch Kähne, die links und rechts von ihm liegen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>141.70.0.186</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.stocherkahn-verleih.de/index.php?title=Anlegen&amp;diff=36</id>
		<title>Anlegen</title>
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		<updated>2021-07-14T11:05:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;141.70.0.186: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Wo anlegen? ==&lt;br /&gt;
Jeder Stocherkahn hat seine ihm zugewiesene Anlegestelle, dort muss der Kahn spätestens ab 23 Uhr abgebaut und angeschlossen liegen.&lt;br /&gt;
Wo genau ihr an der Anlegestelle liegt ist nicht festgelegt. Man legt dort an wo Platz ist.&lt;br /&gt;
Platz ist dort wo am Ufer ein Ring zum Anschließen frei ist und wo ihr nicht neben einem aufgebauten Kahn einparken müsst. (Wenn man mit einem aufgebauten Kahn neben einen anderen aufgebauten Kahn fährt, stoßen die Rückenlehnen aneinander und fallen um. Das macht dem Anderen Arbeit, kann zu Schäden an den Brettern und schlimmstenfalls zu Verletzungen der Fahrgäste führen)&lt;br /&gt;
== Seile ==&lt;br /&gt;
Die [[Benutzungsordnung für Stocherkahnanlegeplätze]] gibt vor:&lt;br /&gt;
&amp;quot;''§6(3) Die Stocherkähne sind am Liegeplatz mit einem Stahlseil oder einer Kette, die mit einer lärmdämpfenden Kunststoffummantelung versehen sein müssen, zu sichern. Um den Platz an den Anlegestellen optimal nutzen zu können und die Kähne durch den unterschiedlichen Wasserstand, insbesondere bei Hochwasser, zu schützen, muss das Stahlseil bzw. Kette'' '''so lang sein, dass sich der Bug zwei bis drei Meter vom Anbindering entfernen und der Kahn frei treibend schwimmen kann'''.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Erfahrung empfiehlt eine Kombination aus Stahlseil (zum Diebstahlschutz) und Stoffseil (zum Schutz vor Strömung).&lt;br /&gt;
=== Stahlseile ===&lt;br /&gt;
Das am Häufigsten verwendete Stahlseil ist [https://www.eckla.de/diebstahlsicherung-fuer-surfboards-von-eckla.html blau und von Eckla]. Nach Anfrage beim Hersteller sind „unsere Seile nur Sicherung gegen Diebstahl gedacht“, trotzdem glauben einige Kahnfahrer, damit den Kahn bei Hochwasser sicher anlegen zu können.&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit hat sich dies als Fehler erwiesen, da das Seil zwar hält, aber sich die Presshülsen/ Kauschen bei hohem Zug öffnen.&lt;br /&gt;
Vorhängeschlösser sind ebenfalls Diebstahlschutz und ungeeignet um den Kahn bei Hochwasser zu halten.&lt;br /&gt;
Um ein Vorhängeschloss ohne Schlüssel zu öffnen empfiehlt [https://www.youtube.com/watch?v=1jJP0CcuJyE&amp;amp;t=17s youtube] einem, genau so Kraft auf das Schloss auszuüben wie einige ihr Schloss zur „Sicherung“ verwenden.&lt;br /&gt;
=== Stoffseile ===&lt;br /&gt;
Bei Hochwasser schützt ein Stoffseil (aus dem Baumarkt) den Kahn vor dem Losreißen. Für zwei bis drei Euro pro Meter bekommt ihr Seile mit einer Bruchlast von über zwei Tonnen.&lt;br /&gt;
=== Länge der Seile ===&lt;br /&gt;
Die von der Stadt vorgegebenen 2-3 Meter sollten grundsätzlich eingehalten werden. Je nach Anlegestelle sind die Anbinderinge  unterschiedlich weit vom Ufer entfernt, weshalb z.B. am Hölderlinturm eher 3 Meter zu empfehlen sind, am Casino dagegen eher 2.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;beste&amp;quot; Länge des Seils wird unter Kahnfahrern viel diskutiert, daher soll an dieser Stelle darauf eingegangen werden, wie die Stadt zu ihrer Vorgabe kommt:&lt;br /&gt;
* Der Kahn muss von der Anlegestelle aus noch gut erreichbar sein, z.B. zum Schöpfen&lt;br /&gt;
* Der Kahn muss sich an der Anlegestelle frei bewegen können, damit Andere noch einparken können und um Veränderungen in der Höhe des Wasserstands ausgleichen zu können.&lt;br /&gt;
* Wenn alle Kähne relativ gleich lang angebunden sind, verteilt sich der Strömungsdruck am Besten. Ein großer Teil der Sicherheit am Anleger kann erreicht werden, wenn die Kähne sich als Verbund bewegen &lt;br /&gt;
==== zu kurzes Seil ====&lt;br /&gt;
Den Kahn sehr kurz ohne Spiel, quasi direkt an die Anlegestelle zu binden ist immer falsch. Wer seinen Kahn so fest bindet, hindert Andere am Einparken. Wenn der Wasserstand steigt, kann der Kahn sich nicht mitbewegen und wird schlimmstenfalls mit dem Heck nach oben gedrückt. &lt;br /&gt;
==== Zu langes Seil ====&lt;br /&gt;
Der Glaube, das sehr langes Anbinden einen Schutz bei Hochwasser darstellt, hält sich hartnäckig. Es gibt allerdings diverse Probleme, die durch zu langes Anbinden entstehen können:&lt;br /&gt;
* je länger ein Seil ist, desto höher wird das Risiko, dass der Kahn &amp;quot;überparkt&amp;quot; wird, und der Kahn letztendlich kaum noch Bewegungsspielraum hat, weil das Seil von anderen Kähnen ans Ufer gedrückt wird&lt;br /&gt;
* Bei extrem langen Seilen kann es sogar vorkommen, dass der Kahn genügend Platz findet, sich zu drehen und quasi rückwärts einparkt, wobei jeglicher Bewegungsspielraum verloren geht&lt;br /&gt;
* Wer sehr lang anbindet, kommt bei Hochwasser und Regen schlecht an den Kahn, um ihn zu schöpfen&lt;br /&gt;
* Alle Kähne werden bei Strömung Richtung Ufer gedrückt. Wer besonders lang angebunden &amp;quot;in der zweiten Reihe&amp;quot; liegt, schiebt die anderen Kähne aufs Ufer&lt;br /&gt;
*Die Strömung ist in der Mitte des Flusses stärker, dort ist auch mehr Treibholz unterwegs. Der lang angebundene Kahn ist der stärkeren Strömung mehr ausgesetzt und hat weniger Schutz durch Kähne, die links und rechts von ihm liegen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>141.70.0.186</name></author>
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		<id>https://wiki.stocherkahn-verleih.de/index.php?title=Anlegen&amp;diff=35</id>
		<title>Anlegen</title>
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		<updated>2021-07-14T10:53:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;141.70.0.186: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Wo anlegen? ==&lt;br /&gt;
Jeder Stocherkahn hat seine ihm zugewiesene Anlegestelle, dort muss der Kahn spätestens ab 23 Uhr abgebaut und angeschlossen liegen.&lt;br /&gt;
Wo genau ihr an der Anlegestelle liegt ist nicht festgelegt. Man legt dort an wo Platz ist.&lt;br /&gt;
Platz ist dort wo am Ufer ein Ring zum Anschließen frei ist und wo ihr nicht neben einem aufgebauten Kahn einparken müsst. (Wenn man mit einem aufgebauten Kahn neben einen anderen aufgebauten Kahn fährt, stoßen die Rückenlehnen aneinander und fallen um. Das macht dem Anderen Arbeit, kann zu Schäden an den Brettern und schlimmstenfalls zu Verletzungen der Fahrgäste führen)&lt;br /&gt;
== Seile ==&lt;br /&gt;
Die [[Benutzungsordnung für Stocherkahnanlegeplätze]] gibt vor:&lt;br /&gt;
&amp;quot;''§6(3) Die Stocherkähne sind am Liegeplatz mit einem Stahlseil oder einer Kette, die mit einer lärmdämpfenden Kunststoffummantelung versehen sein müssen, zu sichern. Um den Platz an den Anlegestellen optimal nutzen zu können und die Kähne durch den unterschiedlichen Wasserstand, insbesondere bei Hochwasser, zu schützen, muss das Stahlseil bzw. Kette'' '''so lang sein, dass sich der Bug zwei bis drei Meter vom Anbindering entfernen und der Kahn frei treibend schwimmen kann'''.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Erfahrung empfiehlt eine Kombination aus Stahlseil (zum Diebstahlschutz) und Stoffseil (zum Schutz vor Strömung).&lt;br /&gt;
=== Stahlseile ===&lt;br /&gt;
Das am Häufigsten verwendete Stahlseil ist [https://www.eckla.de/diebstahlsicherung-fuer-surfboards-von-eckla.html blau und von Eckla]. Nach Anfrage beim Hersteller sind „unsere Seile nur Sicherung gegen Diebstahl gedacht“, trotzdem glauben einige Kahnfahrer, damit den Kahn bei Hochwasser sicher anlegen zu können.&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit hat sich dies als Fehler erwiesen, da das Seil zwar hält, aber sich die Presshülsen/ Kauschen bei hohem Zug öffnen.&lt;br /&gt;
Vorhängeschlösser sind ebenfalls Diebstahlschutz und ungeeignet um den Kahn bei Hochwasser zu halten.&lt;br /&gt;
Um ein Vorhängeschloss ohne Schlüssel zu öffnen empfiehlt [https://www.youtube.com/watch?v=1jJP0CcuJyE&amp;amp;t=17s youtube] einem, genau so Kraft auf das Schloss auszuüben wie einige ihr Schloss zur „Sicherung“ verwenden.&lt;br /&gt;
=== Stoffseile ===&lt;br /&gt;
Bei Hochwasser schützt ein Stoffseil (aus dem Baumarkt) den Kahn vor dem Losreißen. Für zwei bis drei Euro pro Meter bekommt ihr Seile mit einer Bruchlast von über zwei Tonnen.&lt;br /&gt;
=== Länge der Seile ===&lt;br /&gt;
Die von der Stadt vorgegebenen 2-3 Meter sollten grundsätzlich eingehalten werden. Je nach Anlegestelle sind die Anbinderinge  unterschiedlich weit vom Ufer entfernt, weshalb z.B. am Hölderlinturm eher 3 Meter zu empfehlen sind, am Casino dagegen eher 2.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;beste&amp;quot; Länge des Seils wird unter Kahnfahrern viel diskutiert, daher soll an dieser Stelle darauf eingegangen werden, wie die Stadt zu ihrer Vorgabe kommt:&lt;br /&gt;
* Der Kahn muss von der Anlegestelle aus noch gut erreichbar sein, z.B. zum Schöpfen&lt;br /&gt;
* Der Kahn muss sich an der Anlegestelle frei bewegen können, damit Andere noch einparken können und um Veränderungen in der Höhe des Wasserstands ausgleichen zu können.&lt;br /&gt;
* Wenn alle Kähne relativ gleich lang angebunden sind, verteilt sich der Strömungsdruck am Besten&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>141.70.0.186</name></author>
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		<id>https://wiki.stocherkahn-verleih.de/index.php?title=Kollisionen&amp;diff=11</id>
		<title>Kollisionen</title>
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		<updated>2021-07-14T08:07:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;141.70.0.186: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Generell gilt, dass man vorausschauend Fahren sollte und gegebenenfalls freundlich Kontakt zu den anderen Fahrzeuglenkern aufnehmen sollte.&lt;br /&gt;
'''Kollisionen sind immer zu vermeiden!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gewässerverordnung]] gibt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Grundsätzlich haben „Fahrer stromabwärts Vorfahrt vor Fahrern stromaufwärts“. Zudem ist ein ausreichender Sicherheitsabstand zu anderen Wasserfahrzeugen einzuhalten. &amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt daher, dass ein Fahrzeug, das gegen die Ströung fährt, deutlich besser zu lenken ist, als ein Fahrzeug, das von der Strömung flussabwärts gezogen wird. Grundsätzlich können kleine, schnelle Fahrzeuge (Tretboote, Stand-up Boards, Kajaks...) schneller die Richtung wechseln als große, langsame Fahrzeuge (Floß, Stocherkahn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Neckar bei Tübingen von vielen Freizeitfahrern genutzt wird, die die Gewässerverordnung nicht kennen, kann man sich jedoch nicht darauf verlassen, dass diese Regelung allen bekannt ist. Ein Rechtsfahrgebot gibt es auf dem Neckar ausdrücklich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ruderboote ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Fahrer mit dem Rücken zur Fahrtrichtung sitzt und meist nur kurze Zeit auf dem Neckar verbringt, ist die Wahrscheinlichkeit einer Kollision recht groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat sich gezeigt, dass frühzeitiges freundliches Rufen gut funktioniert, um Kollisionen zu Vermeiden. Das Ruderboot hat auszuweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tretboote ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tretboote pendeln oft unbedarft über den Neckar und haben Kinder an Bord, zusätzlich sind deren Fahrer sind oft durch Smartphones abgelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Tretbootfahrern ist gewöhnlich nicht bewusst, dass die Spitze eines Stocherkahn ohne Probleme die Personen auf den Sitzen über die Seite erreichen kann.&lt;br /&gt;
Auch wenn es die Fahrer des Tretbootes gelegentlich für lustig halten, gegen einen Kahn zu fahren, sollte sich der Stocherer bewusst sein, dass er gerade Kinder bei einer Kollision verletzen könnte. Daher ist gelegentlich besser auf die Vorfahrt des Stocherkahns zu verzichten und im Gebüsch zu landen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freundlich frühzeitig Ansprechen hilft trotzdem meistens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Segelboote ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Segelboote haben generell Vorfahrt vor allen anderen Fahrzeugen die wir auf dem Neckar haben. Wegen des langsamen Tempos der Stocherkähne und deren Trägheit, weichen die Segler jedoch den Kähnen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kahnfahrer sollten ihren Kurs beibehalten und darauf achten mit ihrer Stocherstange die Segler weder über noch unter Wasser zu behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stocherkahn vs. Stocherkahn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man macht sich das Leben am einfachsten, wenn man sich an die Sitte hält, dem stromabwärts fahrenden Kahn die Vorfahrt zu gewähren und nach rechts auszuweichen. Das ist für den stromaufwärts Fahrenden sehr einfach, da ihm die Strömung beim Lenken hilft, wohingegen bei starker Strömung derjenige, der mit der Strömung fährt kaum ausweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerblichen Kähnen ausweichen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gewerblich fahrenden Stocherkähne fahren eigentlich immer die gleiche Strecke, daher kann man Kollisionen mit diesen leicht vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil der gewerblichen Fahrer fahren dicht an der Neckarinsel stromaufwärts, um ihren Kunden einen guten Blick auf die Altstadt zu bieten.&lt;br /&gt;
Durch die derzeitig geringe Attraktivität des Flutkanals (neben den Schulen) kommt es dazu, dass viele auf der gleichen Seite der Insel mittig den Fluss wieder herunter fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Profis können alle geradeaus fahren und man erleichtert ihnen das Leben sehr, wenn man sich in den Verkehr einreiht oder Richtung Altstadt ausweicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neckarfloß ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Neckarfloß ist so groß und langsam, dass es seine Fahrtrichtung nur sehr schwerfällig ändert. Daher sollte man dem Floß immer ausweichen. &lt;br /&gt;
Ein zusätzliches Problem ist, dass andere Fahrzeuge hinter dem Floß manchmal nicht zu sehen sind, man sollte also beim Überholen daran denken, dass dort unversehens andere Wasserfahrzeuge auftauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand-Up Paddler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Stand-up Paddler sind Freizeitfahrer. Sie sind eigentlich sehr wendig und könnten gut ausweichen, achten aber nicht immer auf den Verkehr um sie herum. Freundliches Rufen ist meistens erfolgreich. Weil ein Zusammenstoß von Stocherkahn und SUP für den Paddler gefährlich werden kann, sollte man als Kahnfahrer - wie beim Tretboot - auf keinen Fall auf seiner Vorfahrt bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwimmer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwimmende Menschen sieht man schlecht. Da sie plötzlich die Richtung ändern könnten, und es auch schon Fälle gab, in denen Schwimmer versuchen, unter Wasserahrzeugen durchzutauchen, ist erhöhte Aufmerksamkeit und ggf. deutliche Ansprache angebracht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>141.70.0.186</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.stocherkahn-verleih.de/index.php?title=Kollisionen&amp;diff=10</id>
		<title>Kollisionen</title>
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		<updated>2021-07-14T07:58:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;141.70.0.186: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Generell gilt, dass man vorausschauend Fahren sollte und gegebenenfalls freundlich Kontakt zu den anderen Fahrzeuglenkern aufnehmen sollte.&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
Kollisionen sind immer zu vermeiden!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gewässerverordnung]] gibt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Grundsätzlich haben „Fahrer stromabwärts Vorfahrt vor Fahrern stromaufwärts“. Zudem ist ein ausreichender Sicherheitsabstand zu anderen Wasserfahrzeugen einzuhalten. &amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt daher, dass ein Fahrzeug, das gegen die Ströung fährt, deutlich besser zu lenken ist, als ein Fahrzeug, das von der Strömung flussabwärts gezogen wird. Grundsätzlich können kleine, schnelle Fahrzeuge (Tretboote, Stand-up Boards, Kajaks...) schneller die Richtung wechseln als große, langsame Fahrzeuge (Floß, Stocherkahn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Neckar bei Tübingen von vielen Freizeitfahrern genutzt wird, die die Gewässerverordnung nicht kennen, kann man sich jedoch nicht darauf verlassen, dass diese Regelung allen bekannt ist. Ein Rechtsfahrgebot gibt es auf dem Neckar ausdrücklich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ruderboote ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Fahrer mit dem Rücken zur Fahrtrichtung sitzt und meist nur kurze Zeit auf dem Neckar verbringt, ist die Wahrscheinlichkeit einer Kollision recht groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat sich gezeigt, dass frühzeitiges freundliches Rufen gut funktioniert, um Kollisionen zu Vermeiden. Das Ruderboot hat auszuweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tretboote ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tretboote pendeln oft unbedarft über den Neckar und haben Kinder an Bord, zusätzlich sind deren Fahrer sind oft durch Smartphones abgelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Tretbootfahrern ist gewöhnlich nicht bewusst, dass die Spitze eines Stocherkahn ohne Probleme die Personen auf den Sitzen über die Seite erreichen kann.&lt;br /&gt;
Auch wenn es die Fahrer des Tretbootes gelegentlich für lustig halten, gegen einen Kahn zu fahren, sollte sich der Stocherer bewusst sein, dass er gerade Kinder bei einer Kollision verletzen könnte. Daher ist gelegentlich besser auf die Vorfahrt des Stocherkahns zu verzichten und im Gebüsch zu landen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freundlich frühzeitig Ansprechen hilft trotzdem meistens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Segelboote ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Segelboote haben generell Vorfahrt vor allen anderen Fahrzeugen die wir auf dem Neckar haben. Wegen des langsamen Tempos der Stocherkähne und deren Trägheit, weichen die Segler jedoch den Kähnen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kahnfahrer sollten ihren Kurs beibehalten und darauf achten mit ihrer Stocherstange die Segler weder über noch unter Wasser zu behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stocherkahn vs. Stocherkahn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man macht sich das Leben am einfachsten, wenn man sich an die Sitte hält, dem stromabwärts fahrenden Kahn die Vorfahrt zu gewähren und nach rechts auszuweichen. Das ist für den stromaufwärts Fahrenden sehr einfach, da ihm die Strömung beim Lenken hilft, wohingegen bei starker Strömung derjenige, der mit der Strömung fährt kaum ausweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerblichen Kähnen ausweichen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gewerblich fahrenden Stocherkähne fahren eigentlich immer die gleiche Strecke, daher kann man Kollisionen mit diesen leicht vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil der gewerblichen Fahrer fahren dicht an der Neckarinsel stromaufwärts, um ihren Kunden einen guten Blick auf die Altstadt zu bieten.&lt;br /&gt;
Durch die derzeitig geringe Attraktivität des Flutkanals (neben den Schulen) kommt es dazu, dass viele auf der gleichen Seite der Insel mittig den Fluss wieder herunter fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Profis können alle geradeaus fahren und man erleichtert ihnen das Leben sehr, wenn man sich in den Verkehr einreiht oder Richtung Altstadt ausweicht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>141.70.0.186</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.stocherkahn-verleih.de/index.php?title=Gefahrenstellen&amp;diff=3</id>
		<title>Gefahrenstellen</title>
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		<updated>2021-07-14T07:32:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;141.70.0.186: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Neben dem [[Stauwehr]], dem man sich gerade als ungeübter Fahrer nicht nähern sollte, gibt es einige Stellen an denen es öfter zu Kollisionen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bügeleisen und Eisenbahnbrücke ==&lt;br /&gt;
Der Neckar ist unter der Eisenbahnbrücke und am Bügeleisen (der Spitze der Insel) sehr flach und daher ist die Strömung dort stärker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stocherkähne, Ruder- und Tretbote haben es dort gegen die Strömung manchmal schwer von der Stelle zu kommen und bei einem Fehler kann sich sogar das Fahrzeug querstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromabwärts sind Wasserfahrzeuge an diesen Stellen kaum zu bremsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlegestelle Hölderlinturm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ein Großteil der gewerblichen Stocherkahnfahrten am Hölderlinturm startet, legen hier ständig Stocherkähne an und ab. Wenn man nicht zum Hölderlinturm will, sollte man möglichst dich an der Insel bleiben und gegebenenfalls warten, bis sich der Verkehr gelichtet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nadelöhr und Neckarbrücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brückenpfeiler schränkt die Sicht stark ein. Abstand zum Pfeiler zu halten und das Nadelöhr in einem ausreichenden Bogen anzufahren hat sich bewährt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>141.70.0.186</name></author>
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